Energie im Garten
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Unterst├╝tzung INTI, Cusco Peru
Wandfarben vorher/nachher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Logo hatte der Inhaber dieses Grill- und Gourmet-restaurants in Cusco, Peru eine Kuh gewählt. Zur Verstärkung seiner Geschäftsidee liess er die Decke und die Front des Zwischenbodens als blauen Himmel mit Wolken, Enten und fliegenden Kühen bemalen. Originell, aber unruhig und überladen, insbesondere für ein Gourmetrestaurant. Siehe linkes Foto unten.

 

 

 

 

 

Zusätzliche Unruhe brachte die Wandbemalung mit Fredy's Bekenntnis gegen Stierkämpfe. Um mehr Ruhe zu schaffen, wurde die Wand mit einem warmen Gelbton überstrichen, der sowohl zu der dunklen Originalmauer aus der Inkazeit, als auch zu den dunkelbraunen Tischen und Stühlen passt und  das ca. 4 m lange, praktisch leere Flaschengestell wurde entfernt.

Das Uebermalen der Front in dem hellen, warmen Bambusgrün setzt überdies einen unterstützenden Elementezyklus in Gang. Wasser (blau) nährt Holz (grün), Holz nährt Feuer (rotes Geländer) und Feuer nährt (via Asche) Erde (gelbe Wände und obere Decke).

Das Resultat: mehr Energie und wärmere, ruhigere und stilvollere Atmosphäre! Dass das rechte Foto weniger Wärme ausstrahlt, liegt daran, dass es versehentlich mit Blitz aufgenommen wurde. Vgl. Fotos unten ohne Blitz.

 

 

 

 

Leider sind alle übrigen Fotos der ursprünglichen Situation wegen Diebstahls der Kamera nicht mehr vorhanden. Die Wand rechts war vorher nicht nur mit Kühen, sondern zu allem Ueberfluss auch noch im Kindergartenstil mit grossen Blumen und Schmetter-lingen bemalt!

Die vorher weisse Treppenverkleidung liess die sechs Bücher, wie übrigens jedes Möbel und jedes Bild vor einer weissen Wand, als isolierte Objekte erscheinen. Durch den roten Hintergrund wirkt die ganze Fläche nun jedoch als harmomische Einheit.

 

 

   

Diese durchaus originelle Decke wirkt nun nicht mehr störend, sie wurde durch die Beruhigung der Seitenwände und der grün übermalten Stirne im Gegenteil aufgewertet. 

Auf dem Foto rechts sind nochmals alle der bloss drei kleinen Veränderungen vereint. Die Originalität der Geschäftsidee hat durch die Reduktion auf das Wesentliche eher noch gewonnen. Der vorgesehene Ersatz der blauen Lampe in der rechten hinteren Ecke durch eine gelbe wird eine weitere willkommene Beruhigung bewirken.

Viel Erfolg, lieber Fredy mit Deinem neuen, energievollen und vereinfachten Auftritt. Nun hat er sich dem Niveau Deiner Küche angenähert!

 

 

 

  

Dieses formschöne Haus beherbergt ein Tagesheim für benachteiligte Kinder in Cusco, der Hauptstadt der Inkakultur auf 3300 m ü. M. in den peruanischen Anden.

Während das sonnige Gelb der Aussenwände äusserst einladend wirkt, fehlt es den in weiss belassenen, aber überwiegend verschmutzten Innenräumen an Atmosphäre und Energie. Die teilweise unzureichende und unvorteilhafte Beleuchtung mit sterilen, bläulich-weissen FL-Röhren verstärkt diesen Eindruck noch.

   

 

Der erste Eindruck des Eingangsbereichs wirkte vorher steril und unruhig, nach dem Malen jedoch wesentlich klarer strukturiert, wärmer und einladender. Ein derart starker Rotton eignet sich als Akzentfarbe grundsätzlich eher für kleine Flächen, wie das Dreieck unter der Treppe.

Weil im OG jedoch die bestehenden Fotokombinationen im Posterformat wieder aufgehängt werden, wird die grosse rote Wand weniger dominant und eher wie ein Rahmen wirken, welcher die Poster auf beigem Packpapier erst richtig zur Geltung bringt. 

 

Im Musikzimmer erhielten drei Wände den zur Bestimmung des Raums passenden, hellen Blaugrauton. Als Kontrapunkt und als Energielieferant dienen die bereits bekannten warmen Grün- und Rottöne auf den kürzeren Wänden. Damit sind die beiden Gegenpole Ruhe und Energie praktisch im Gleichgewicht, mit einer leichten Dominanz des Ruhepols.

Auf dem Bild rechts ist die Elementeharmonie Wasser/Holz besonders schön zu sehen und zu spüren.

 

 

 

 

 

 

Dieses Foto zeigt, wie ein Elementekonflikt Feuer /Was- ser vermieden werden kann. Anstatt rechts von der roten Wand mit hellblau anzuschliessen, wurde auf der kurzen Wand mit der Tür die hellgrüne Farbe (Holz-element) wiederholt, was die Harmonie mit der rechts anschliessenden blauen Wand des Wasserelements ermöglicht. Wasser nährt Holz und Holz nährt Feuer.

 

 

 

 

 

Dieser Ess- und Arbeitsraum für Hausaufgaben wirkte durch die Abwesenheit von Fenstern auf drei Seiten besonders düster und  energielos. Ausgerechnet dieser!

Da die Wand mit dem Fenster bei Tag im Gegenlicht immer am dunkelsten wirkt, erhielt sie und die grössere um die Ecke den helleren der beiden verwendeten Gelbtöne. Der kräftigere wurde u. a. in "Fredy's Grill" und im Entree des Heims verwendet, wo der hellere zu schwach gewirkt hätte.

 

 

 

   

Auch vom anschliessenden Computerraum aus gesehen, zeigt sich das Ess- und Arbeitszimmer nun lichtdurchflutet, leicht und freundlich. Da viele junge Mädchen diesen Raum benutzen, erhielt die lange Wand auf dem Bild rechts den hellen Lilaton, den sie sich ausgesucht hatten.

Damit stimmt auch hier wieder die Elementeharmonie Wasser - Holz - Feuer - Erde (gelbe Wände im Computerraum nebenan).

 

So flirtet es sich doch eindeutig leichter!

 

 

Hier zum Abschluss nochmals zwei Ansichten des Obergeschosses im Eingangsbereich. Sie zeigen besonders deutlich, wie unterschiedlich diesselben Farben bei veränderten Lichtbedingungen, insbesondere bei Sonnenein-strahlung, wirken.

Auf beiden Fotos ist die Elementeharmonie Holz/Feuer/Erde besonders schön zu sehen, sei es bei gedämpftem Licht, sei es bei Sonnenschein. Kaum zu glauben:  das helle Gelb des Wandstücks  unter dem Täfer auf dem rechten Fotos ist dasselbe, wie an der Wand mit dem Fenster gegenüber!

 

 

 

Beim Neubau dieses Hauses in der Schweiz wurde die Wandfarbe weiss gewählt, weil befürchtet wurde, dass ein zum rot der Küchenkombination passender Farbton, wie z. B. orange, zu aufdringlich oder dominant wirken würde. Andererseits besteht die Gefahr, dass die Farbe beim Aufhellen zu "süss" ausfallen könnte.

Nun ist auf den ersten Blick nicht viel falsch mit der weissen Wandfarbe, der Kontrast zur Küchenkombination wirkt jedoch ziemlich hart. Nach dem Streichen in dem warmen Gelbton auf den rechten Foto wirkt der Raum wesentlich harmonischer. Schöner, unbeabsichtigter Nebeneffekt: auch bei trübem Wetter entsteht der Eindruck, dass die Sonne scheint!

 

Weil nach dem Streichen kleinere Bilder gewählt wurden, kommt die gelbe Wand stärker zur Geltung und der Raum wirkt ruhiger. Das hochformatige vorherige Bild rechts aussen  wäre auch vor der gelben Wand durch die wunderschönen Gelb- und Orangetöne hervorragend zur Geltung gekommen. Auch das vorherige Bild links hatte durchaus seine Berechtigung. Die roten Farbakzente nehmen die Farbe der Küchenkombination auf und verstärken die Energie des Südens.

Gelb ist eine der stärksten Energiefarben, gelb entspricht der Farbe der Sonne und des Goldes. Die Küchenkombination wurde u. a. deshalb in rot gewählt, weil sie im Süden des Hauses liegt und weil im Feng Shui die Farbe rot dem Süden zugeordnet ist. Grundsätzlich kann somit die Energie jeder Himmelsrichtung durch die entsprechende Farbe verstärkt werden, was auch  aus einigen der nachfolgenden Fotos ersichtlich ist.

 

 

 
 

Ein wichtiger Unterschied zwischen weissen Wänden und farbigen ist folgender: vor einer weissen Wand erscheinen Sofa, Schrank, Bilder und alle übrigen Gegenstände als einzelne Objekte. Erst die Farbe ermöglicht eine harmonische  Einheit! Dies ist auch aus den obigen Küchenfotos gut erkennbar.

 

Lichtes Grau ist eine der Farben, die der Himmelsrichtung West zugeordnet sind und verstärkt dadurch diese Energien. Aus persönlicher Vorliebe wurde ein Blauton beigemischt, übrigens die Farbe des Nordens, in welchem die Wand hinter dem Fernseher steht. Das Bild rechts zeigt auch, wie dieser grosse Raum durch die Farbe  eine harmonische und ruhigere Struktur erhalten hat.

  

 

Ein Entree sollte beim Besucher den Eindruck erwecken willkommen zu sein, also freundlich, hell und einladend wirken.

 

 Das Indigoblau hätte sich grundsätzlich am besten für die Wand im Norden, gegenüber der Eingangstür geeignet. Jedoch könnte der starke Farbton auf den Besucher etwas hart wirken, was an der Wand rechts, an welcher man bloss vorbeigeht, weniger zutrifft. Ausschlaggebend war, dass die grüne Farbe harmonischer zum gelb und grünen Bild passt. Gleichzeitig wirkt der Goldrahmen des Spiegels gediegen zu dem schönen Blauton.

Durch das Weglassen mehrer Bilder wurde dieser Bereich ruhiger und energievoller.

 

 

 

Farbe kann zaubern!|Colores pueden hacer magia!