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Energie im Garten

 

Der Charakter dieses Gartens wird auf der Ebene des Garagenvorplatzes durch den beim Aushub stehen gelassenen Fels aus Jurakalkstein bestimmt. Dieser trockene Standort eignet sich für eine mediterrane Bepflanzung, hier mit Lavendel und dem kleinen Olivenbaum neben dem Briefkasten. Weiter oben, auf dem Bild nicht sichtbar, ergänzen Rosmarin und Salbei die Pflanzenfamilie.

Das rechte Foto zeigt die Fortsetzung der mediterranen Anmutung, vom Sitzplatz aus gesehen, mit den drei Oleandern in Töpfen, sowie den Lavendelreihen oberhalb der niedrigen Trockenmauer. Letztere besteht aus denselben Kalksteinen wie der Fels des Grundstücks, aus einem nahe gelegenen Aushub.

 

  

An dem natürlich belassenen Fels mussten einzig einige zusätzliche Steine aufgemauert werden, um zu verhindern, dass bei Regen oder nach Frost Erdreich und kleinere Felsbrocken auf die Aufgangstreppe gelangen. Das Resultat ist nicht nur eine beträchtliche Kosteneinsparung durch den Verzicht auf die ursprünglich vorgesehene Betonmauer, sondern auch eine originelle Aufwertung des Zugangs zum Haus durch den sich mit minimalem Aufwand ergebenden Steingarten. Es musste vorerst lediglich etwas Juraschotter um die Pflanzen verteilt werden!

Die Stirnen und Wangen der Treppenstufen  sind aus feuerverzinktem Stahl und wurden mit einem Gemisch aus Juramergel und wenig Beton aufgefüllt, sodass sich eine optimale Harmonie mit dem naturbelassenen Felsen und der Betonstützwand ergab. Dieses Gemisch wurde auf dem Zugang zum Haus weitergezogen und unterstützt so die Einheitlichkeit der Gestaltung.

 

 

Dem Juraschotter konnte nach einem Engadinaufenthalt noch diese dekorativen Flusskiesel, Granit- und Quarzsteine hinzugefügt werden. Das rechte Bild mit Blick aus dem Arbeitsraum in Richtung Nachbarhaus zeigt zwei von vier Zypressen, welche zum Hauseingang führen und so den mediterranen Charakter abrunden.

Im einem nach Feng Shui-Kriterien gestalteten Garten sollte u. a. auch ein Ausgleich von Yin und Yang, d. h. zwischen  dem weiblichen und dem männlichen Prinzip angestrebt werden. Weibliche Pflanzen haben in der Regel niedrige und rundliche Formen, wie auf dem Bild rechts die Fetthennen und der Buxus, typisch weiblich sind beispielsweise auch Hortensien, Lavendel und Salbei. Nebst den Zypressen gehört Bambus trotz zum Teil ebenfalls weiblicher Anmutung zu den männlichen Pflanzen, weil er schnell wächst, was einer aggressiven, dem männlichen Prinzip zugeordneten Eigenschaft entspricht.

 

 

 

Kunst im Garten darf auch sein! Die bemalten Bambusstangen erzeugen einen willkommenen Farbtupfer in einer im Schatten der Bäume (zur Zeit der Aufnahme ohne Laub) meist dunklen Ecke zum Nachbargrundstück.

 

 


 

Während der Wachhund sich mit dem Schutz des Sitzplatzes begnügt, ist der Wachvogel für den Balkon zuständig und trägt mit seinem Körper aus einem rostigen Auspuffrohr seinerseits zum künstlerischen Eindruck bei.

 

 

       

Im Gegensatz zu der bewusst unregelmässigen Anordnung der Lavendelstöcke rechts vom Hauszugang wurde eine andere Sorte über der Trockenmauer nach dem Vorbild der Lavendelfelder der Provence in Reihen angelegt. Die Abdeckung aus Rindenmulch dient als Schutz gegen Unkrautsamen und dem Erhalt der Bodenfeuchtigkeit.    

Die Trockenmauer besteht, wie übrigens im Jura, den Alpen, aber auch in den Anden, aus lose aufeinander geschichteten Steinen, ohne jede Befestigung wie Mörtel oder Zement. Um die angestrebte Lebensdauer von mehreren hundert Jahren zu ermöglichen, muss jeder Stein an mindestens drei Stellen auf dem unteren aufliegen. Dies bedeutet, dass praktisch jeder mit Fäustel und Meissel bearbeitet werden muss, was viel Zeit bedingt.

 

 

 

Den Abschluss des Lavendelfelds, vom Sitzplatz aus gesehen, bilden die beiden Rebstöcke - "La Petite Provence" im Jura... Die Weinlese erfolgt über die Natursteinstufen. Ob der 1. Jahrgang ein guter wird?

 

 


 

Bougainvilleas und Bambus bieten auf dem Sitzplatz einen wirksamen, gleichzeitig jedoch dekorativen Sichtschutz, ohne die eigene Sicht allzu stark einzuschränken.

 

Attraktive Pflanzen wie Engelstrompeten, Hibiscus und Oleander setzen interressante Akzente und erzeugen ein wohltuendes Wechselspiel zu der auf das Wesentliche reduzierten Architektur  und dem schlichten Baumaterial aus Dämmbeton.

  

Gärtners Lohn : Das Recycling der angefaulten Zwetschgen trägt zu Idealkompost und Prachtssalat bei, dank Metallkante übrigens schneckenfrei!

 

 

Varianten der Aufwertung der dunklen Ecke zum Nachbargrundstück, hier umso wichtiger, als es sich um den letzten Teil des Zugangs zum Hauseingang handelt.

 

 

 

Die Hanglage dieses Grundstücks bedingte die Stützmauer neben der Treppe rechts im Bild. Aus formalen und baulichen Gründen musste sie als Gerade weitergeführt werden.  Dies widerspricht den Feng Shui Richtlinien, wonach Zugangswege eine geschwungene Linienführung aufweisen sollten, ähnlich einem Fluss, der sich durch die Landschaft schlängelt. Um diesen Konflikt zu entschärfen, wurden die Bambusse in einer Schlangenlinie gepflanzt.

 

 

Farbe kann zaubern!|Colores pueden hacer magia!